Unterdåch

Der Pegriff Unterdåch wert in Óst- unt Sidtiról, mit Ausnåhm van Vinschgau, zun Toal aa in Nórdtiról verwéndet. Laut Werner König sågg man in Éstreich unt Payern Dåchbódn; „Unterdach“ gheart aa in die Berner Ålpn zu der Muntårt (alemannischer Dialekt).

As Unterdåch isch normalerweis an unpewóhnter Toal van Haus. Es kånn luftdicht zua sein óder só gmåcht sein, dass Luft durchziacht. Dés håt in Vórtoal, dass man af Unterdåch verschiedne Såchn tricknen kånn, Getroad, Kraiter, åber aa die Wésch, wénn’s régnt. Mån kånn då aa Mébl unt åndre Gégnstént åstélln.

Pa der haiting Pauweis schaugg man, in Raum åndersch zu nutzn unt måcht Mansardn, når pleib kaum Plåtz fir an Unterdåch.