Johannes Cornelis „Hans“ van Baalen (* 17. Juni 1960 in Rotterdam; † 29. April 2021[1] ebenda[2]) war ein niederländischer Politiker der Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD). Von November 2015 bis zu seinem Tod war er Parteivorsitzender der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE).[3]
Nach seiner Schulzeit in Krimpen aan den IJssel studierte van Baalen Rechtswissenschaften an der Universität Leiden. Von 1999 bis 2002 sowie von 2003 bis 2009 war van Baalen Abgeordneter in der Zweiten Kammer der Generalstaaten. Von 2009 bis 2019 war er Mitglied des Europaparlaments. Im Oktober 2009 übernahm er den Vorsitz der Liberalen Internationalen, den er bis 2014 innehatte.[3] Er war Oberst der Reserve und war in dieser Funktion 2002 im Auslandseinsatz in Bosnien.
In Nicaragua war van Baalen ab 2009 persona non grata, nachdem er der Einmischung in innere Angelegenheiten des Staates beschuldigt worden war.[4]
Van Baalen gehörte zu den 89 Personen aus der Europäischen Union, gegen die die russische Regierung im Mai 2015 ein Einreiseverbot verhängte.[5]
Seit 2017 gehörte er dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an.[6]
Van Baalen starb am 29. April 2021 nach kurzer Krankheit. Er hinterließ seine Ehefrau und einen Sohn.[7][8]
Personendaten | |
---|---|
NAME | Baalen, Hans van |
ALTERNATIVNAMEN | Baalen, Johannes Cornelis van |
KURZBESCHREIBUNG | niederländischer Politiker, MdEP |
GEBURTSDATUM | 17. Juni 1960 |
GEBURTSORT | Rotterdam |
STERBEDATUM | 29. April 2021 |
STERBEORT | Rotterdam |