Fragmente des marmornen Beckens des Prachtbrunnens in florentinischer Manier, den Hubert Gerhard 1595 im Innenhof des Fuggerschlosses Kirchheim in Schwaben vollendete; die Fragmente sind in der sogenannten Toskanischen Säulenhalle hinter dem Schlossportal aufgestellt, darüber an der Wand die Gedenktafel
Hubert Gerhard war Schüler des Giovanni da Bologna in Florenz. Ab 1581 arbeitete er in Deutschland für verschiedene Territorialfürsten.[2] Seine Skulpturen entsprechen dem manieristisch-frühbarocken Schönheitskanon.
Sein Bruder Heinrich Gerhard war in Augsburg und München mit ihm tätig.
Dorothea Diemer: Hubert Gerhard und Carlo di Cesare del Palagio. Bronzeplastiker der Spätrenaissance. 2 Bände. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 2004, ISBN 3-87157-204-7.
Juliane von Åkerman: Hubert Gerhard. In: Jürgen Wurst, Alexander Langheiter (Hrsg.): Monachia. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2005, ISBN 3-88645-156-9, S. 113.
↑"Bedeutung gewürdigt[.] Gedenktafel im Fuggerschloss in Kirchheim angebracht" in: Mindelheim Wochenkurier. 30. Januar 2025. p. 5.
↑Stefan Dürre: Seemanns Lexikon der Skulptur: Bildhauer, Epochen, Themen, Techniken. E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86502-101-4, S.150f.