Mitchel Resnick (* 12. Juni 1956) ist US-amerikanischer Professor für Lernforschung (Learning Research), Direktor des Okawa Center und Direktor der Lifelong Kindergarten-Group am MIT Media Lab.
Resnick erwarb den Bachelor in Physics an der Princeton University (1978) und den Master sowie PhD Grad in Computer Science am MIT (1988, 1992). Er arbeitete fünf Jahre lang als Wissenschaftsjournalist für die Business Week setzte sich vor allem mit dem Einsatz und Nutzen des Computers für das Lernen und den Unterricht auseinander.
Als Schüler von Seymour Papert entwickelte er, basierend auf konstruktionistischen Lerntheorien und digitaler Technologien, Lern- und Experimentierumgebungen, die das kreativen Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördern.[1] Dem dienen z. B. programmierbare Bausteine. In Zusammenarbeit mit der Firma Lego entwickelte seine Arbeitsgruppe Software. Eine neue Generation programmierbarer Steine hat Resnick mit dem Cricket vorgestellt, die kreative und künstlerische Lernprojekte und Experimente fördern sollen. Dem Schlagwort der „Wissensgesellschaft“ setzt er das Zukunftskonzept der „kreativen Gesellschaft“ bzw. der „Kreativitätsgesellschaft“ entgegen, um Wissen und menschliche Potentiale zur schöpferischen Gestaltung und kreativen Lösung von anstehenden Aufgaben und Problemen einzusetzen. Der Einsatz digitaler Spielzeuge dient vor allem dem Ziel, diese schöpferischen Potentiale frühzeitig freizusetzen, zu fördern und zu entwickeln.
Resnicks Gruppe entwickelte 2007 eine neue Programmiersprache mit dem Namen Scratch, die es Kindern ermöglicht, eigene animierte Geschichten, Videospiele und interaktive Kunstwerke zu gestalten und im Internet zu veröffentlichen. Resnick arbeitet an weiteren Generationen von programmierbaren Bausteinen und beteiligt sich auch am Projekt One Laptop per Child.
Personendaten | |
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NAME | Resnick, Mitchel |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Pädagoge und Professor für Lernforschung |
GEBURTSDATUM | 12. Juni 1956 |