Die negativ hypergeometrische Verteilung entsteht elementar aus dem Urnenmodell. Betrachtet man eine Urne mit Kugeln, von denen markiert sind, und zieht aus dieser Urne ohne Zurücklegen, bis man markierte Kugeln gezogen hat, so ist die Wahrscheinlichkeit, dafür Ziehungen zu benötigen, negativ hypergeometrisch verteilt.
Denkt man sich dazu in Ziehungen nacheinander alle Kugeln einzeln aus der Urne gezogen, dann gibt es insgesamt Möglichkeiten, die markierten Kugeln auf die Ziehungen zu verteilen. Das Ereignis, dass genau im -ten Zug die -te markierte Kugel gezogen wird, tritt genau dann ein, wenn in den Zügen davor markierte Kugeln gezogen werden und in den Zügen danach die restlichen markierten Kugeln. Hierfür gibt es Möglichkeiten.