Tamar Schlick (* 1961) ist eine US-amerikanische Mathematikerin, die auf dem Gebiet der theoretischen Biologie arbeitet.
Tamar Schlick studierte Mathematik an der Wayne State University. Das Studium schloss sie 1982 mit dem Bachelor-Grad ab. Anschließend wechselte sie an das Courant Institute of Mathematical Sciences der New York University, wo sie den Master-Grad erwarb und 1987 auf dem Gebiet der theoretischen Biologie mit der Schrift Modeling and Minimization Techniques for Predicting Three-Dimensional Structures of Large Biological Molecules bei Charles S. Peskin promoviert wurde.[1]
Sie ist Professorin für Chemie, Mathematik und Computer Science am Courant Institute of Mathematical Sciences. Sie und ihre Mitarbeiter arbeiten auf den Gebieten mathematische Modellierung biologischer Systeme und rechnergestützte und strukturelle Biophysik sowie zur Genomorganisation, zur RNA-Struktur und Epigenetik und zu menschlichen Krankheiten wie SARS-CoV-2.
Schlick erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter 2003 den Agnes Fay Morgan Research Award. Sie war von 1993 bis 1995 Alfred P. Sloan Research Fellow und von 2000 bis 2001 Guggenheim Fellow. Sie ist Fellow der American Association for the Advancement of Science (2004) der American Physical Society (2005) und der Society for Industrial and Applied Mathematics (SIAM) (2012).
Personendaten | |
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NAME | Schlick, Tamar |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische angewandte Mathematikerin |
GEBURTSDATUM | 1961 |